[D I Y] wun­der­schö­ne Notiz­bü­cher

Ich lie­be Notiz­bü­cher! Sie sind Gedan­ken­fest­hal­ter und Ide­en­samm­ler. Ein spon­ta­ner Geis­tes­blitz? Schnell nie­der­ge­schrie­ben und schon ist er vor dem Ver­ges­sen sicher.
Noch viel schö­ner ist es, wenn nicht nur der Inhalt eines Notiz­bu­ches ein­zig­ar­tig und krea­tiv ist, son­dern auch noch der äuße­re Man­tel.

Wer sich sein ganz eige­nes und indi­vi­du­el­les Notiz­buch gestal­ten möch­te, braucht dazu nur ein paar klei­ne Zuta­ten:

  • ein (noch) lang­wei­li­ges Notiz­buch
  • wei­ße Acryl­far­be
  • Ser­vi­et­ten mit tol­len Moti­ven
  • Ser­vi­et­ten­tech­nik Lack/Kleber
  • Pin­sel
  • gege­be­nen­falls eine Misch­pa­let­te oder ähn­li­ches für die Far­be und den Kle­ber
 
Um mit der Ser­vi­et­ten­tech­nik schö­ne Ergeb­nis­se erzie­len zu kön­nen, braucht man einen mög­lichst hel­len Unter­grund. Mein Notiz­buch war in die­sem Fall schlicht Schwarz, daher brauch­te es als ers­tes einen wei­ßen Anstrich. Acryl­far­ben sind hier beson­ders gut geeig­net, da sie schnell trock­nen und gut decken (je nach Qua­li­tät). Ich hat­te ganz ein­fa­che Acryl­far­be und brauch­te daher zwei Schich­ten bis von dem schwar­zen Man­tel des Notiz­bu­ches nichts mehr zu sehen war. Wich­tig ist dabei, etwas um die Buch­ecken her­um zu pin­seln, damit kei­ne Kan­ten ent­ste­hen und der Buch­de­ckel am Ende auch von innen schön aus­sieht. Das muss aller­dings nicht son­der­li­ch ordent­li­ch sein, da am Ende innen noch Papier gegen­ge­klebt wird.
Nach­dem die Acryl­far­be gut getrock­net ist kommt nun die Ser­vi­et­te zum Ein­satz. Am Bes­ten vor­her schon mal schau­en, wie das Motiv auf den Buch­de­ckel soll. Auch hier wird wie­der etwas Über­schuss an den Rän­dern ein­ge­plant, damit sich das Motiv am Ende um die Rän­der legt. Ser­vi­et­ten bestehen klas­si­scher Wei­se aus drei Schich­ten. Nur die ober­s­te ist bedruckt und auch nur die­se Schicht kommt zum Ein­satz.
Wenn Ser­vi­et­te und Motivan­ord­nung fest­ste­hen wird eine dün­ne Schicht Kle­ber auf­ge­tra­gen. Anschlie­ßend die Ser­vi­et­te vor­sich­tig fest­drü­cken und von der Mit­te aus­ge­hend eine wei­te­re Schicht Kle­ber über die Ser­vi­et­te auf­tra­gen. Der Kle­ber ver­bin­det sich mit dem fei­nen Papier der Ser­vi­et­te und ver­sie­gelt so gleich­zei­tig die Ober­flä­che. Da nur mit der obers­ten Schicht der Papier­ser­vi­et­te gear­bei­tet wird, kann sie sehr leicht rei­ßen. Daher funk­tio­niert das Auf­tra­gen des Kle­bers beson­ders gut mit einem wei­chen Pin­sel.
Nach dem Trock­nen ist das neue Gesicht des alten Notiz­bu­ches eigent­li­ch schon fer­tig. Um auch von innen eine schö­ne Optik zu haben, kann man ein­fach die ober­s­te und die letz­te Sei­te aus dem Notiz­buch her­aus­t­ren­nen und die­se in den Deckel kle­ben. Die Sei­ten sind zwar klei­ner als die Buchum­man­te­lung, aber da wir über die Kan­ten hin­weg gear­bei­tet haben, passt alles.
Zum Schluss habe ich noch eine Art Eti­kett und ein paar klei­ne Halb­per­len auf die Vor­der­sei­te geklebt um dem Notiz­buch den letz­ten Schliff zu geben. Alles gut trock­nen las­sen und tata­aaa … euer indi­vi­du­el­les und krea­ti­ves Notiz­bu­chu­ni­kat ist fer­tig.
Jetzt kann man ent­we­der die eige­nen Gedan­ken hin­ein­schrei­ben oder einem lie­ben Men­schen damit eine klei­ne Freu­de machen. =)

4 Kommentare

  1. Noch­mal auf die­sem Wege ein ganz lie­bes und freu­de­strah­len­des Dan­ke­schön!^^
    Eine rich­tig süße Idee zum Geburts­tag. Und was du dir für eine Mühe gemacht hast…
    Das gute Stück bekommt bei mir auf jeden Fall einen Ehren­platz, sobald es inhalt­li­ch ordent­li­ch bestückt ist! ^^
    LG Plat­ti

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