Geheim­tipp Burg Span­te­kow

Burg Spantekow

Alte Bur­gen und Schlös­ser haben einen ganz beson­de­ren Reiz. An sol­chen Orten trifft man immer auf den Zau­ber ver­gan­ge­ner Zei­ten und kann nach­emp­fin­den wie das Leben vor hun­der­ten von Jah­ren war. Ganz in der Nähe Anklams, vor den Toren der Insel Use­dom, liegt das beschau­li­che Ört­chen Span­te­kow mit gen­au so einem span­nen­den Ort.

Hin­ter hohen Bäu­men und von einem mäch­ti­gen Burg­gra­ben umge­ben ver­steckt sich hier eine alte Fes­tungs­an­la­ge – Burg Span­te­kow. Allei­ne hät­ten wir die­ses ver­wun­sche­ne Eck­chen wahr­schein­li­ch gar nicht gefun­den. Der Geheim­tipp kam von mei­ner Schwes­ter und so mach­ten wir uns trotz klei­ner Regen­schau­er auf den Weg.

Burg Spantekow Eingang

Burg Span­te­kow – eine Ent­de­ckungs­rei­se

Ein Besu­ch lohnt sich für jeden der Inter­es­se an alten Gemäu­ern hat und ger­ne auf Ent­de­ckungs­rei­se geht. Die Beson­der­heit die­ser Burg­an­la­ge ist näm­li­ch, dass man die Außen­an­la­ge allei­ne erkun­den darf. Das taten wir dann auch, in unse­rem eige­nen Tem­po und mit jeder Men­ge Zeit für vie­le, vie­le Fotos.

Hauptgebäude Festung Spantekow

Festung Spantekow Außenanlage

Am Tor der Fes­tung ver­weist ein klei­nes Schild auf die Dame im wei­ßen Haus an der Stra­ße. Für 2,00 € Ein­tritt pro Per­son öff­net die­se das Tor und man betritt eine ver­gan­ge Welt. Die Dame öff­ne­te die Metall­tür und lies uns ein­tre­ten. “Wenn sie wie­der gehen, dann las­sen sie die Tür ein­fach zufal­len”, waren ihre Worte, als sie schon wie­der zurück auf dem Weg zu ihrem Häus­chen war. Nun stan­den wir ganz allei­ne in den dicken Mau­ern der Fes­tungs­an­la­ge.

Festung Spantekow verwunschener Ort

Unter­wegs in den Mau­ern der Wall­an­la­ge

Eini­ge Tei­le sind sehr ver­fal­len, ande­re sehr gut erhal­ten. So konn­ten wir in völ­li­ger Dun­kel­heit durch die Kase­mat­ten lau­fen und immer wie­der durch die Schieß­schar­ten hin­aus auf den Burg­gra­ben schau­en. Auch das Ver­lies kann besich­tigt wer­den. Ein tie­fes Loch im Boden bei des­sen Anbli­ck einem schon etwas mul­mig wird. Etwas Licht dabei zu haben ist daher kei­ne schlech­te Idee, aber im Zeit­al­ter von Smart­pho­nes soll­te das kein Pro­blem sein. ;D

Eingang Burg Spantekow

Burggraben um die Festung Spantekow

Festung Spantekow

Die bedeu­tends­te Renais­sance-Was­ser­ves­te Nord­deutsch­lands befin­det sich gera­de wie­der im Auf­bau. Wäh­rend die Außen­an­la­ge kom­plett besich­tigt wer­den kann, ist das Inne­re der Burg Span­te­kow lei­der nicht für Besu­cher geöff­net, da ein Teil des Haupt­ge­bäu­des auch bewohnt ist. Nach unse­rer Besich­ti­gung kann ich euch außer­dem die gro­ßen alten Bäu­me als halb­wegs guten Regen­schirm emp­feh­len, denn wir muss­ten das lei­der aus­pro­bie­ren. Plötz­li­ch begann es so hef­tig zu reg­nen, dass wir ein­mal rich­tig nass wur­den.

Erlebnisausflug in Spantekow Vorpommern

Geheim­tipp für Aben­teu­rer

Die Burg Span­te­kow ist auf jeden Fall einen Besu­ch wert und das bei fast jedem Wet­ter. Schon der Punkt, dass man allei­ne auf Ent­de­ckungs­rei­se gehen kann, hat einen ganz eige­nen Char­me und einen Hauch von Aben­teu­er.
Wei­te­re Bil­der und Infor­ma­tio­nen fin­det ihr direkt auf der Web­site Burg Span­te­kow. Wer sich für die beweg­te Geschich­te der Fes­tung inter­es­siert fin­det alle Infos hier bei wiki­pe­dia.

 erster Blick auf das Schloss der Festung Spantekow

Kennt ihr ähn­li­ch span­nen­de Gemäu­er in eurer Nähe?

Lie­be Grü­ße
Bian­ka

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